Sonntag, 9. Januar 2011

einmal Paradies und zurueck

Der Flug von Lima nach Quito am 26. Dez hat dann doch noch geklappt und so sind wir spaet Abends in Quito angekommen, um am naechsten Morgen die Reise auf die Galapagos Inseln anzutreten.
Puenktlich wurde unsere Gruppe im Hotel abgeholt und an den Flughafen von Quito gebracht. Leider hatte auch dieses Flugzeug ein wenig Verspaetung, so um die 4 Stunden..... zum Glueck hatten wir super Begleitung (gaell, Livia & Reto?!) und konnten gemeinsam die Zeit todschlagen. Auch beim Rueckflug wollte es nicht so Recht klappen, mit 2 Stunden Verspaetung sind wir in Quito angekommen. Fliegen ist hier anscheinend eine Glueckssache und man kann froh sein wenn der Tag und der Zielort stimmt.

Aber viel wichtiger als diese ungluecklichen Nebenerscheinungen des Reisens sind die tollen Erlebnisse:
Galapagos war jeden Franken wert! Unsere Gruppe umfasste 16 Personen und somit war die G3, unser Boot, zu 100% ausgelastet. Mit unserer Kajute im Mitteldeck waren wir uebergluecklich. Die groesste Kajute und das groesste Bad, sogar unser Bett war genuegend gross das wir die 7 Naechte nebeneinander, statt uebereiander schlafen konnten. Reto und Livia hatten leider weniger Glueck mit ihrer Kajute (Ihr koennt im Kommentar davon berichten).

Vom Schiff aus machten wir taeglich Auesfluege auf eine der Inseln und gingen Schnorcheln. Zu diesem Zweck war das Schiff mit zwei Dingis (Schlauchboote) ausgeruestet die im Normalfall je 8 Passagiere befoerdern koennen (im Notfall auch mehr):
Der Notfall trat am letzten Tag ein, als beim letzte mal Schnorcheln zum Abschluss noch ein 2.5m Galapagoshai unsere Gruppe begutachtete (und das von ziemlich nahe!) und wir die Personenzahl eines Dingis kurzerhand von 3 auf 13 erhoehten! Das zweite Dingi pickte dann noch die verbleibenden 3 Personen, aus dem Wasser (inkl. Livia und Reto), welche von nichts mitbekommen hatten. Sie guckten etwas irritiert, als sie die 13 schockierten Gesichter aus Dingi 1 fragten, was zur Hoelle sie eigentlich noch im Wasser machten?!?
Kleine Nebenbemerkung: Der Guide und die beiden Dingi-Fahrer lachten sich kaputt, denn schliesslich sind Haie ja nicht gefaehrlich:-D

Zu weiteren speziellen Momenten gehoerten:
- Das planschen mit den Seeloewen am Strand, bei dem auch ein Seeloewe die Gelegenheit ergriff mit Reto und Livia auf Tuchfuehlung zu gehen (die beiden wurden von einer Welle an Land gespuehlt und in dem Moment sprang/rutschte ein Seeloewe ueber die beiden hinueber).
Spaeter stellten wir fest, dass Seeloewen einfach grundsaetzlich gerne knuddeln.
- Silvester an der Schiffsbar mit der ganzen Crew inkl. Salsa tanzen.
- Schnorcheln mit Meeresschildkroeten und Weissspitzenriffhaien.
- Begegnungen mit den Riesen-Landschildkroeten.

Nach den Galapagos Inseln machten wir gestern noch einen Ausflug nach Otavalo an den groessten Indio Markt der Welt, wo wir wieder einiges einkauften... Wir haben uns naemlich den Satz von Livia (Zitat: "chaufs, mir sind rich in daem Land" !) sehr zu Herzen genommen.

Nun sind wir in der Planung der naechsten paar Wochen. Zuerst werden wir noch drei Wochen an der Kueste von Ecuador verbringen (hier in den Bergen ist es einfach zu kalt - wie wollen wieder an die Waerme, um an userem Teint zu arbeiten:-)

Am 29. Januar fliegen wir nun definitiv von Guayaquil (Ecuador) nach Havanna (Cuba). Juheee!

Liebe Gruesse
D&S

1 Kommentar:

  1. Juhuu, ändlich wieder öpis z läsä vo euch :-)
    Jojo, mir verwöhntä Schwizer bechömä do scho e riese Krisä wenn dr Zug 2min. z spot chunt....
    Wünsche euch witerhin vieli spannendi Erlebnis!
    Dönis, Ueli und Lianna

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